Produktbeschreibung
Mit viel Liebe zum Detail wurde dieses Riesenrad und filigrane Schmuckstück designt. Das Rad, die Seitenteile und die Schrauben sind aus poliertem Edelstahl hergestellt und die neun Gondeln aus Aluminium. Der Antrieb erfolgt mit Hilfe eines Riemens, der an einer Stirlingmaschine, wie beispielsweise dem Typ BHB 17 "Small Tower", an der Kurbelwelle befestigt wird. Die dreifache Untersetzung verhindert eine zu schnelle Rotation des Riesenrades und läßt dieses Kunstwerk wahrlich authentisch wirken.
Die Manufaktur von Böhm Strilingtechnik hat es sich zur Aufgabe gemacht mit Hilfe neuester Technologie und hochwertiger Qualität, das Prinzip der Ausdehnung sich erwärmender Luft für die Bewegung, welches sogar die Ägypter vor 2000 Jahren bereits erkannt und umgesetzt haben, wieder zum Leben zu erwecken. Deutsche Präzisionsarbeit, die einfach Spass macht. Produktion und Herstellung in Deutschland.
Allgemeines zu Stirling Motoren:
Der Heißluftmotor oder Heißgasmotor ist eine periodisch arbeitende Wärmekraftmaschine, die Wärmeenergie in mechanische Energie umwandelt. Das Interessante dabei ist, dass diese Wärmeenergie von außen an den Motor herangeführt werden muss. Er ist also nicht wie ein Benzin- oder Dieselmotor auf die innere Verbrennung eines besonderen Kraftstoffes angewiesen, sondern kann mit beliebigen Wärmequellen arbeiten, z. B. mit Solar Energie oder der Abwärme technischer Prozesse. Bereits die Wärme einer menschlichen Hand kann manche Modelle in Gang setzen.
Vorteile dieser Technologie:
- Vielstofffähigkeit
- Emissionsarmut
- Langlebigkeit
- sparsamer Verbrauch
Die Geschichte der Stirlingmotoren
Der erste Stirlingmotor wurde 1816 vom schottischen Geistlichen Robert Stirling patentiert. Die erste Maschine arbeitete als Wasserpumpe zur Entwässerung eines Steinbruchs in Schottland (Ayrshire). Zu dieser Zeit waren Kesselexplosionen bei Dampfmaschinen relativ häufig. Stirling wollte die Arbeit in den Steinbrüchen und Kohlengruben sicherer machen. Neben der wesentlich verbesserten Sicherheit spielte auch der geringere Brennstoffverbrauch der Stirlingmotoren gegenüber den Dampfmaschinen eine nicht unwesentliche Rolle bei der Entwicklung der neuen Technik. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren weltweit ca. 250.000 Stirlingmotoren im Einsatz, als Wasserpumpen, Tisch-Ventilatoren und Antriebe für Kleingeräte wie z.B. Nähmaschinen. Sie versorgten Privathaushalte und kleine Handwerksbetriebe mit mechanischer Energie. Als sich Otto-, Diesel- und Elektromotoren immer weiter verbreiteten, wurden die Stirlingmotoren zunehmend vom Markt verdrängt. Allein die Militärs hatten weiterhin Interesse an Stirlingmotoren, sie wußten die Vorteile dieser Technik zu schätzen. In den USA wurde z.B. ein kleines Stromaggregat (Ground-Power-Unit) und in Schweden ein Motor für den U-Boot-Antrieb entwickelt.
Die Vorteile waren:
- leiser Lauf
- geringe Wärmeabstrahlung
- Robustheit und Langlebigkeit
- geringer Treibstoffverbrauch
Heute erlebt der Stirlingmotor durch die Umweltdiskussion eine Renaissance als KWK (Kraft-Wärme-Kopplung), Sonnenmotor, FCKW-freie Kältemaschine oder als Cyrocooler (HTSC filter system).
Zusatzinformation
| Artikelnummer | 27251 |
|---|---|
| Lieferzeit | 3-6 Tage |
